#2 Negative in positive Gedanken umwandeln

Wie du deine Gedanken umwandeln kannst

Kennst du das, wenn dich bestimmte Gedanken immer wieder plagen, du aber nicht weißt, wie du sie wieder los werden sollst? Oder du kommst in eine Situation, in der du direkt erstmal daran denkst, wie schlimm eigentlich alles gerade ist? In diesen Fällen ist es wichtig, Methoden zu kennen, die einem dabei helfen können, diese negativen in positive Gedanken umzuwandeln. Im Folgenden stelle ich dir meine 5 Tipps vor, die dir helfen sollen, wieder mehr Sonnenschein in deine Gedanken zu bekommen.


1. Die Situation überblicken

Was ist genau passiert? Wenn du das ganze von außen betrachtest: Ist es wirklich so schlimm, wie es sich gerade für dich anfühlt? Vielleicht kannst du etwas Abstand nehmen und das ganze lockerer sehen? Wenn das nicht geht, dann ist es trotzdem sinnvoll, die Situation von außen zu betrachten. So hast du die Möglichkeit, die Emotionen (zumindest teilweise) herauszunehmen und mit einem klaren Kopf an die Sache heranzugehen.


2. Negative Gefühle zulassen

Manchmal sind die Situationen, in die man kommt, einfach großer Mist und da lässt sich auch nichts schön reden. Manchmal tut es auch einfach nur weh und einem ist zum Weinen, Schreien oder Verkriechen zumute. Das ist okay! Denn all diese Gefühle gehören auch zu dir und dürfen gefühlt werden! Jeder Mensch hat diese Momente und du bist damit ganz bestimmt nicht alleine. Es ist vollkommen in Ordnung, sich mal nicht in Ordnung zu fühlen! …


3. Wieder Aufraffen

… Wichtig ist es nur, nicht in dieser negativen Stimmung unterzugehen! Gib dir eine gewisse Zeit (1 Stunde, 1 Tag ..), in der du all das fühlen kannst. In dieser Zeit darfst du dich auch mal darin suhlen. Ist diese Zeit vorbei (vielleicht stellst du dir einen Wecker?), dann stehst du auf und tust dir selbst etwas Gutes! Was würdest du machen, wenn es deine beste Freundin/dein bester Freund wäre, der gerade so da hängt? Was würdest du ihm raten oder mit ihm machen? In solchen Situationen ist es auch praktisch, eine Liste mit Dingen zu haben, die einem normalerweise Freude bereiten. Das muss nichts Großes sein – bei mir hilft ganz oft schon ein warmer Kaba mit Marshmallows und Sahne.


4. Perspektivwechsel

So, du hast dir jetzt also die Situation schonmal von Außen angesehen, dich geärgert, geweint oder einfach etwas Zeit für dich genommen. Super! Trotzdem kreisen deine Gedanken vielleicht immer noch um das Problem oder die Situation. Jetzt darfst du dir die Frage stellen: „Was könnte an dieser Situation gut für mich sein?“ Ist es vielleicht etwas, woraus ich lernen kann? Entstehen hieraus vielleicht neue Chancen für mich, die ich vorher nicht gehabt oder einfach nicht gesehen hätte? Was kann ich hieraus Gutes für mich selbst schöpfen? Wenn ich in solchen Situationen bin, sagt meine Mama immer zu mir: „Da wartet ein großes Geschenk auf dich!“ Wo und was ist dein Geschenk in diesem Moment?

Was auch ein wichtiger Perspektivwechsel für dich sein kann ist: Was wäre, wenn nicht du, sondern deine beste Freundin gerade in dieser Lage wäre? Was würdest du ihr raten? Was würdest du zu ihr sagen? Wärst du ihr böse? Würdest du sie verurteilen? Wahrscheinlich ist meistens deine Antwort zu diesen Fragen ein klares „Nein! Natürlich nicht“. Warum gehst du dann selbst so hart mit dir ins Gericht? Du darfst in diesen Momenten lernen, liebe – und verständnisvoll mit dir selbst umzugehen.

5. Was kann ich jetzt tun?

Manchmal überdenkt und zerdenkt man Probleme, ohne sich selbst die Frage zu stellen: „Was kann ich jetzt konkret tun, um das Beste aus dieser Situation zu machen?“ Denn es ist nunmal oft so: An manchen Sachen kann man etwas ändern und Andere liegen einfach nicht in unserer Gewalt. Also bist du jetzt an der Reihe: Was kannst du jetzt konkret machen? Schreib es dir auf, oder denk einfach einen Moment darüber nach. Dann versuche es in die Tat umzusehen. Ab jetzt kannst du nichts mehr machen! Du kannst nicht mehr tun, als alles, was in deiner Macht steht. Der Rest passiert – oder eben nicht.


Ich hoffe, meine 5 Tipps sind dir eine kleine Unterstützung. Zum Schluss möchte ich dir noch sagen: Alles kommt immer ganz genau so, wie es kommen soll und alles hat seinen Grund. Vielleicht kannst du den Sinn dahinter gerade noch nicht erkennen, aber er ist da! Ich schicke dir ganz viel Liebe und Kraft und sei gut zu dir!

Deine Alina

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